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Keine "massgeschneiderte Lösung"
Die neuen Pläne Stand Februar 2026

Wie immer lohnt es sich, auch diese Pläne und die öffentlichen Behauptungen der Gemeinde genauer anzuschauen. Stimmen, die behaupten, die Firma Gisler AG sei einfach ein Verhinderer tun dies genau nicht. Denn wenn man hinschaut zeigt sich, dass die "Lösung" keine ist und viele Fragen nach wie vor ungeklärt sind.

Die neue Propaganda-Strategie

Im Seetaler Bote vom 29. Januar wird Reto Anderhunb zitiert: "Wir haben grosse Zugeständnisse gemacht für einen Privaten". Das Überleben einer Traditionsfirma, die Zusicherung, dass eine Firma wie bisher den Güterumschlag abwickeln kann, ist für den Gemeinderat also ein "Zugeständnis" und nicht eine Selbstverständlichkeit! Dies, obwohl die Gemeinde die Situation an der Bahnhofstrasse drastisch verändert. Klar ist nun: Das "Zugeständnis" ist keine echte Lösung, sondern nur Kosmetik und die legitimen Anliegen einer regional verankerten Firma mit 13 Arbeitsplätzen werden nach wie vor nicht ernst genommen. Eine fragwürdige Haltung von Volksvertretern.

1. Grobanalyse der neuen "Lösung" (Stand 4. Februar 2026):

1. Analyse Kopie.png

Gemäss Seetaler Bote vom 29.2.2026 soll ein "Parkplatz" für die Anlieferung vor dem Gebäude der Gisler AG "explizit" reserviert werden. 

 

Mit der geplanten Fläche von 12 x 3 Metern kann nur ein kleiner Teil der bestehenden Kundschaft und der Lieferanten der Firma Gisler AG dort Güter umschlagen. Die Fläche ist zu klein für Sattelschlepper, Anhänger und mehr. Aber genau diese bringen und holen die Ware zurzeit. Die Realität der Firma Gisler AG scheint die Gemeinde nicht zu zu interessieren.

Analyse des neuen Plans - zum Vergrössern aufs Bild klicken

1. Analyse Kopie.png

"Zugeständnisse" - die Haltung der Gemeinde

Am 21. Januar 2026 präsentierte die Gemeinde der Firma Gisler die neuen Pläne mit Planern sowie Vertretern des Kanton. Die Pläne wurden nicht ausgehändigt, auch nicht im Vorfeld des Treffens. Damit verhinderte die Gemeinde eine Prüfung der "neuen Lösung." Nun ist klar, warum.

Schaut man sich die neuen Pläne genauer an, stellt man sehr schnell fest, dass nur Kosmetik betrieben wurde und sehr viele Fragen nach wie vor bestehen. Dies alles, weil unbedingt dort ein Bushof mit drei Kanten erstellt werden muss, wo einfach kaum Platz ist, während im Südiarel der ideale Platz wäre für einen zukunftsweisenden Bushof, wie eine Studie der Firma Viatron AG klar aufzeigt. Ob die Umfahrung bei einer Sperre der Hauptstrasse noch funktioniert ist ebensowenig klar, wie ob die Parkplätze auf Privatgrund tatsächlich so realisiert werden können. Zudem betont der Gemeinderat, dass die Fläche für den Güterumschlag der Firma Gisler AG auf öffentlichem Grund umgesetzt werden soll, was nichts anderes heisst, als dass die Gemeinde jederzeit diese Vereinbarung auflösen kann.

 

Für die Gemeinde ist dies ein "grosses Zugeständnis", das zeigt die Haltung der zuständigen Personen. Seit über 50 Jahren funktioniert der Güterumschlag der Firma Gisler AG ohne Probleme, die Gemeinde will das nun ändern. Und wenn sich nun eine Firma wehrt, dann wird richtiggestellt und in den Medien Stimmung gegen diese Firma gemacht. Nochmals: Seit sehr vielen Jahren funktionierte der Güterumschlag ohne Probleme. Wenn die Gemeinde die Situation verändern wird geht es nicht um Zugeständnisse, sondern um Anstand und Respekt vor einem Arbeitgeber und Steuerzahler. Die Gemeinde muss die Lösung finden und anbieten, eine echte Lösung. Auch mit dem neuen Vorschlag ist dies nicht der Fall, was alle auf den neuen Plänen selber nachvollziehen können.

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